Ines Geipel @ Karen Weinert

 

Donnerstag, 14. September 2017 – 20:00 Literatur LIVE im Maschinenhaus der KULTURBRAUEREI

Ines Geipel „Tochter des Diktators“

Buchpremiere. Moderation: Cornelia Geißler (Berliner Zeitung)
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung und dem Verlag Klett-Cotta. Präsentiert  von radio eins und tip.
Billetts im Vorverkauf: 10,– Euro + Gebühren / Abendkasse: 12,– Euro
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten in der Kulturbrauerei und an vielen Vorverkaufskassen
 Karten online: http://www.eventim.de/tickets.html?fun=evdetail&affiliate=EVE&doc=evdetailb&key=1954521$9837789&xtor=AL-6071-[Linkgenerator]-[EVE

 

Sie sind jung und voller Ideale, aber die Zeiten gefährlich. Eine brisante Ménage à trois zwischen Revolution und Diktatur.

Ivano Matteoli, Sohn eines KP-Funktionärs, verlässt Anfang der sechziger Jahre sein toskanisches Heimatdorf gen Leningrad. Dort lernt er Bea kennen – Beate Ulbricht, das »erste Staatskind der DDR« und Tochter von Walter Ulbricht. Dies ist der Beginn einer Amour fou zwischen Ost und West, einer Liebe im politischen Geflecht zwischen Paris, Leningrad, Rom, Ost- Berlin und dem erzkatholischen Cigoli.

Die Erzählerin Anni kennt Ivano von Kindesbeinen an. Auf den Dächern der alten Häuser ihres toskanischen Heimatdorfes haben sie beide zusammen gesessen und den Männern beim Bocciaspielen zugesehen. Auch, als es sie wegen des Studiums in unterschiedliche Himmelsrichtungen verschlägt – sie nach Paris, ihn nach Leningrad –, verfolgt Anni aus der Distanz Ivanos Liebe zu der Deutschen Beate. Deren Eltern, Walter und Lotte Ulbricht, versuchen die Ehe der beiden zu verhindern. Das gelingt nicht, aber der Preis dafür ist hoch. Ines Geipel ist in ihrem ganz eigenen Ton ein raffinierter und kontrastreicher Roman darüber gelungen, wie das Autoritäre ins intimste Innere des Lebens eindringt.

Ines Geipel, geboren 1960, ist Schriftstellerin und Professorin für Verssprache an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Die ehemalige Weltklasse-Sprinterin floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium aus Jena nach Westdeutschland und studierte in Darmstadt Philosophie und Soziologie. 2000 war sie Nebenklägerin im Prozess gegen die Drahtzieher des DDR-Zwangsdopings. Erschienen sind bisher u.a. die Bücher »Verlorene Spiele«, „Generation Mauer“, „Der Amok-Prozess“

 

Veranstaltungsort:
Kulturbrauerei (Maschinenhaus)
Schönhauser Allee 36
10435 Berlin

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