Alexander Osang @ Andreas Labes

 

 

Dienstag, 16. November 2021 – 20:00 Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

   Alexander Osang „Fast hell“ 

Buchpremiere (nachgeholt)

  

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Aufbau Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater
Billetts im Vorverkauf: 15,00– Euro + Gebühren / Abendkasse: 17,00– Euro
Beginn 20:00, Einlass ab 19:15
Karten demnächst im Pfefferberg Theater, auf pfefferberg.de  und an vielen Vorverkaufskassen
 Karten online:

 

Alexander Osang erzählt in „Fast hell“ eindringlich von den Zeiten des Umbruchs und davon, wie sich das Leben in der Erinnerung zu einer Erzählung verdichtet, bei der die Wahrheit vielleicht die geringste Rolle spielt.

Als Alexander Osang einen Text über die rätselhaften Ostdeutschen schreiben soll, fällt ihm Uwe ein. Sie treffen sich auf einer Fähre nach St. Petersburg, und ein Roadmovie durch Welt und Zeit beginnt. In weißen Nächten erzählt Uwe aus einem ostdeutschen Leben auf allen Kontinenten, unter chinesischen Schmugglern, russischen Tänzern, Friedrichshainer Prostitutierten, in Stammheim, an der Wallstreet und in einem Biesdorfer Garten, wo ein Familienschatz vergraben legt. Doch während sich Uwes Geschichte im vagen Licht der Sommernächste aufzulösen scheint, beginnt für Alexander Osang eine Reise zu sich selbst, getrieben von der Frage, wie er zu dem wurde, der er ist. Eindringlich und mit staunendem Blick erzählt er von den Zeiten des Umbruchs und davon, wie sich das Leben in der Erinnerung zu einer Erzählung verdichtet, bei der die Wahrheit vielleicht die geringste Rolle spielt.

Pressestimmen:

»Osang kann einfach fantastisch schreiben (genau, pur, klar, in einer Rezension war vom ›Osang-Sound‹ die Rede).« DIE ZEIT

»Osang schildert die anderen Leben mit Respekt und viel Humor.« arte

»Lakonie und Erfahrungsreichtum und offensives Außenseitertum bei gleichzeitig einsetzender Wohlstandsverwahrlosung verbinden sich zu Texten, die mindestens lustig, oft zudem lehrreich sind.« Süddeutsche Zeitung

»In letzter Konsequenz gelingt Osang etwas Beglückendes: ›Fast hell‹ wird vom autofiktionalen Reportage-Roman zum Erklärstück über die DDR, erzählt Familiengeschichten und vom Selbstverständnis eines Journalisten ebenso wie von dessen Rastlosigkeit, die erst mit dem ersten Corona-Lockdown zum Stillstand kommt.« Der Tagesspiegel

»Osangs Buch steht in einer Reihe literarischer und nichtliterarischer Werke, die ein helleres Licht auf ein Stück deutsche Geschichte werfen – und in dieser Reihe funkelt es.« Frankfurter Allgemeine

»Ein subtiles Buch über die Sehnsucht zweier Ostdeutscher nach der Welt« STERN

»›Fast hell‹ ist Osangs Reise zu sich selbst und in die jüngste deutsche Geschichte, zu ihren hellen und dunklen Seiten. Sein persönlichstes Buch.« Sächsische Zeitung

»Der Text ist niemals ostalgisch oder weinerlich, er ist – wie so vieles von Osang – emotional, humorvoll und zugleich voller Selbstzweifel« NDR

»Es ist wohl Alexander Osangs persönlichstes Buch. Das über die Reise über die Ostsee zu sich selbst.« NDR

»Ein sehr persönliches Buch darüber, wie wir deutsche Geschichte schreiben, damit sie in unser Weltbild passt. Wir seien Charaktere einer großen Erzählung, Täter oder Opfer, Helden oder Schurken. Und Osang versucht in dieser Erzählung seinen Platz zu finden. Ernsthaft und engagiert.« Deutschlandfunk Kultur 

»In seinem sympathischen und persönlichen Buch erzählt er so fesselnd, als sei die deutsche Geschichte der letzten Jahrzehnte noch gar nicht geschrieben worden.« MDR

Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte in Leipzig und arbeitete nach 1989 als Chefreporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin- Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Seit 1999 berichtet er als Reporter für den SPIEGEL, acht Jahre lang aus New York, und bis 2020 aus Tel Aviv. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon- Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Er lebt heute mit seiner Familie in Berlin. Zuletzt erschien von ihm der Roman „Die Leben der Elena Silber“, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war.

Fast hell“, 237 Seiten, erschien im Januar 2021 im Aufbau Verlag

 

Veranstaltungsort

Pfefferberg Theater

Schönhauser Alle 176
10119 Berlin

KONTAKT

TOBIAS HACKEL

Email

tobias.hackel@literatur-live-berlin.de

Adresse

Bänschstraße 46, 10247 Berlin

Impressum

Ust.-ID: DE301774327 Stnr: 14/326/01889 Finanzamt Friedrichshain/ Kreuzberg

Die konzeptionelle und inhaltlich-redaktionelle Verantwortung liegt bei Tobias Hackel.