Alexander Teske

Alexander Teske (c) Wilnow; Anja Reich (c) privat

 

 

 

Di, 06. Okt 2026 – 20:00 Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

   Alexander Teske und Anja Reich im Gespräch „Die Wochenkinder. Frühe Trennung – späte Folgen“

Buchpremiere

 

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE  in Kooperation mit dem Langen Müller Verlag
Billetts im Vorverkauf: 17,00– Euro + Gebühren
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten im Pfefferberg Theater und an den Theaterkassen
Billetts online: https://pfefferberg.billeto.net/basket/event/39/1860669095

 

 

Jan Josef Liefers berichtet von seiner Ketamintherapie. Sandy Graf wurde von ihrer Mutter zur Adoption freigegeben und Bernd Liebenau kam bis zum Alter von sechs Jahren nur einmal im Monat nach Hause. Sie sind drei von etwa 500 000 Wochenkinder. Sie wurden von Montagmorgen bis Freitagnachmittag fremdbetreut, blieben über Nacht in den Wochenkrippen. Denn in der DDR sollten die Frauen arbeiten. Die Säuglinge von Alleinerziehenden, Schichtarbeiterinnen oder Künstlern wurden bereits im Alter von sechs Wochen abgegeben. Die Eltern wusste nicht, dass die Säuglinge teilweise nachts fixiert wurden, Beruhigungsmittel bekamen und krank in Isolierzimmern lagen. Denn sie durften die Wochenkrippen nicht betreten. Wochenkinder leiden oft noch heute unter den traumatischen Folgen. Der Autor hat Therapeuten, Wissenschaftler und Betroffene befragt, erzählt aber auch seine eigene bewegende Geschichte.

Alexander Teske wurde 1971 in Leipzig geboren und arbeitet seit 35 Jahren als Journalist. Zuletzt sechs Jahre bei der Tagesschau. Darüber hat er den Besteller „Inside Tagessschau“ geschrieben. Davor war er 15 Jahre Redakteur beim MDR. Dort berichtete für Tagesthemen, Brennpunkt oder Brisant und plante die Nachrichten des Senders. Auch das Privatfernsehen kennt Teske – fünf Jahre berichtete er für Sat.1 und Pro.7. Angefangen hat er im Print: Nach dem Volontariat bei der Morgenpost veröffentlichte er in Stern, Focus, Bild, taz und Welt. Teske lebt als freier Autor in Hamburg. Er ist Gastgeber des Podcasts „Sachlich richtig“ und hat eine Medien-Kolumne in der „Berliner Zeitung“.

Anja Reich, geboren in Berlin, ist Autorin und Journalistin. Von 1996 bis 2026 earbeitet sie für die »Berliner Zeitung« und berichtete ab 2001 als Korrespondentin aus New York und von 2018 bis 2020 aus Tel Aviv. Für ihre Reportagen erhielt sie den Deutschen Reporterpreis und den Theodor-Wolff-Preis. Anja Reich ist Autorin von vier Büchern: „Der Fall Scholl – Das tödliche Ende einer Ehe“, „Wo warst Du – Ein Septembertag in New York“, „Getauschte Heimat“, „Simone“.

Die Wochenkinder“ erscheint im September 2026 im Langen Müller Verlag, 250 Seiten

 

Veranstaltungsort

Pfefferberg Theater / Schönhauser Allee 176 / 10119 Berlin / Telefon: 030. 51 56 66 8 66

Géraldine Schwarz

Géraldine Schwarz (c) Franck Ferville

 

 

 

Mi, 30. Sept 2026 – 20:00 Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

  Géraldine Schwarz „Wer wir waren, wer wir sind. Eine Geschichte Europas“

Buchpremiere

 

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE  in Kooperation mit dem Rowohlt Berlin Verlag
Billetts im Vorverkauf: 15,00– Euro + Gebühren
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten im Pfefferberg Theater und an den Theaterkassen
Billetts online: https://pfefferberg.billeto.net/basket/event/39/62071173

 

 

Wo kommen wir her? Wie sind wir geworden, wer wir sind?

In Zeiten der Neuordnung der westlichen Welt und wachsender Orientierungslosigkeit müssen wir uns in Europa diese Fragen dringlicher denn je stellen. Géraldine Schwarz führt uns durch mehr als zweitausend Jahre europäischer Geschichte, von den Anfängen bis heute, und zeigt: Wenn wir uns auf unsere gemeinsamen Wurzeln besinnen, können wir auch unserer Gegenwart Sinn verleihen.

Anhand von drei zentralen historischen Säulen – Christentum, Kapitalismus und Freiheit – erzählt sie Europa mit seinen Licht- und Schattenseiten, weit abseits der engen Grenzen nationaler Narrative. Sie führt vor Augen, wie vielseitig und verwoben die Entwicklungen auf unserem Kontinent sind. Von der Erfindung der Demokratie über die Ausbreitung des Christentums, den Aufstieg zur wirtschaftlichen und kolonialen Weltmacht bis zu den großen

Aufbrüchen zur Freiheit spürt sie Querverbindungen der europäischen Geschichte nach, fördert die bis heute einenden wie auch widerstreitenden Ideen zutage. Ein packendes Panorama, das uns daran erinnert: Europa ist nicht etwa ein abstraktes Konstrukt, sondern lebendige Realität.

Géraldine Schwarz ist eine deutsch-französische Historikerin, Journalistin und Dokumentarfilmerin. Sie arbeitet für verschiedene internationale Medien und beschäftigt sich vor allem mit den Themen Europa, Demokratie und Erinnerungskultur. 2017 erschien ihr autobiografisches Buch Die Gedächtnislosen. Erinnerungen einer Europäerin, das in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurde und zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter den Europäischen Buchpreis.

Wer wir waren, wer wir sind“, 576 Seiten, erscheint am 18.09.2026 im Rowohlt Berlin Verlag

 

Veranstaltungsort

Pfefferberg Theater / Schönhauser Allee 176 / 10119 Berlin / Telefon: 030. 51 56 66 8 66

Ai Weiwei

(c) Ai WeiWei Studio

 

 

 

Fr, 14. Aug 2026 – 19:00 Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

  Ai Weiwei „Über Zensur“

Buchpremiere

 

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE  in Kooperation mit dem Westend Verlag  und der Thalia Buchhandlung
Billetts im Vorverkauf: 16,00– Euro + Gebühren
Beginn 19:00, Einlass ab 18:30
Karten im Pfefferberg Theater und an den Theaterkassen
Billetts online: https://pfefferberg.billeto.net/basket/event/39/1945147989

 

 

Unsichtbar, invasiv und weitgehend unbemerkt schleichen sich weiche Formen der Zensur in unsere demokratische Welt ein. Zensur ist eine globale Kraft, die sowohl von kommerziellen Interessen als auch politischen Agenden angetrieben wird. Ai Weiwei – Künstler, Aktivist und eine der einflussreichsten kulturellen Persönlichkeiten der Welt – hat ihre Macht aus erster Hand erfahren. In seinem Buch ruft er zu freier Meinungsäußerung auf in einem Zeitalter, das von Big Data, Massenüberwachung und neuen Kontrolltechnologien geprägt ist. Ai Weiwei zeigt, wie Zensur sowohl in der offenen Propaganda und Zensur autoritärer Regime als auch subtil innerhalb demokratischer Strukturen fortbesteht. Und wie internationale Unternehmen, kulturelle Institutionen, soziale Medien und sogenannte Ideologien der „Freiheit“ einen fruchtbaren Boden für neue, heimtückischere Unterdrückungsmaßnahmen geschaffen haben. Klar wird: Zensur gibt es nicht nur in China, sondern auch in sogenannten liberalen Demokratien wie Deutschland.

Ai Weiwei, geboren 1957 in Peking, gehört zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Aufgrund seines Einsatzes für Menschenrechte wurde er 2011 in China kurzzeitig inhaftiert, bevor er 2015 nach Deutschland flüchtete, wo er eine Gastprofessur an der Universität der Künste in Berlin annahm. 2019 verließ er Deutschland wieder in Richtung London, heute wohnt er in Portugal. Sein letztes Buch trägt den Titel „1000 Jahre Freud und Leid2“.

Über Zensur“ erscheint am 24. August 2026 im Westend Verlag, 128 Seiten

 

Veranstaltungsort

Pfefferberg Theater / Schönhauser Allee 176 / 10119 Berlin / Telefon: 030. 51 56 66 8 66

Marie Meimberg

(c) Boris Breuer

 

 

 

Do, 05. Nov 2026 – 20:00 Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

  Marie Meimberg und Mai Thi Nguyen-Kim „Ich liebe Menschen. Ein Plädoyer für uns alle“

Buchpremiere

 

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE  in Kooperation mit der Verlagsgruppe Droemer Knaur  und der Thalia Buchhandlung
Billetts im Vorverkauf: 17,00– Euro + Gebühren
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten im Pfefferberg Theater und an den Theaterkassen
Billetts online: https://pfefferberg.billeto.net/basket/event/39/-1807148344

 

 

Wie wir Menschen lieben – auch in unsicheren Zeiten.

Menschenhass und Zukunftsangst – kein Wunder, dass wir zweifeln an der Welt und an uns selbst. Kriege, Krisen und Propaganda schreiben eine Geschichte der Hoffnungslosigkeit. Marie Meimberg schreibt dagegen an und entmachtet diese Erzählung mit ihrer einzigartigen Handschrift zwischen Kunst und Wissenschaft. Zugänglich, witzig und überzeugend übersetzt sie fundierte Forschung in Text und Zeichnungen.

Stell Dir vor, Du gehst raus und siehst eine Taube, die ein Buch liest. Ein Buch aus Papier, weil Tauben sich überlegt haben, dass sie einen großen Baum in winzige Holzteile schnipseln könnten, um die mit Chemikalien (die die Tauben selbst angemischt haben, ist ja klar) zu einer Matschepampe zu kochen (Feuer können sie auch?!), und diese dann mit einem Sieb, Walzen und heißen Rollen in Papierbahnen zu verwandeln, die sich in Stücke schneiden und zusammenbinden lassen. Natürlich haben sie auch Schrift erfunden und Tinte, mit der eine Taube »ICH LIEBE TAUBEN« auf das Papier schreiben kann – eine Geschichte, die beweist, dass Tauben toll sind und welche Tauben-Wissenschaft (Taubenuniversität, diesdas) das beweist. Wie würden wir diese Tauben abfeiern. Warum machen wir das nicht mit uns Menschen?

»ICH LIEBE MENSCHEN« ist ein starkes, berührendes und künstlerisch-wissenschaftliches Plädoyer für uns alle. Mit ihrer Mischung aus Evidenz und Empathie zeichnet Meimberg einen Blick auf die Menschheit, der überraschend, klug und emotional gegen den Hass rebelliert – und überzeugt. Die preisgekrönte Geschichtenerzählerin kombiniert Wissenschaft mit Geschichten aus ihrem Leben: Tauben, Neurowissenschaft, der Kampf gegen Nazis am Küchentisch und die Freiheit, nackt ins Meer zu springen. Das reißt mit, macht Spaß und Mut.

Marie Meimberg ist eine Hoffnungsmacherin. Die schreibende Kulturwissenschaftlerin und Künstlerin wurde für ihre Arbeit zwischen Kunst, Politik, Wissenschaft und Medien vielfach preisgekrönt, unter anderem mit Grimme-Preis-Nominierungen und dem International Emmy Award. Die interdisziplinäre Expertin für emotionales Storytelling prägte als Produzentin und Aktivistin die deutsche Internetszene mit Qualität und Haltung – bis sie die Bestseller-Reihe »BiBiBiber hat da mal ’ne Frage« erfand. Seitdem schreibt und illustriert sie die Sachbilderbücher und produziert Musik für die Hörbuchfassungen, bei denen sie auch Regie führt. Gemeinsam mit ihrer Freundin und Co-Autorin Mai Thi Nguyen-Kim erhielt sie dafür unter anderem den Preis „Wissensbuch des Jahres 2024“.

Dr. Mai Thi Nguyen-Kim ist Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin. Sie moderiert im ZDF »Terra X« und präsentiert auf ZDFneoihre Show »MAITHINK X«. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach mit renommierten Preisen ausgezeichnet, so erhielt sie unter anderem das Bundesverdienstkreuz, die Leibniz-Medaille und 2026 den Grimme-Preis.

Ich liebe Menschen“ erscheint am 02.11.2026 in der Verlagsgruppe Droemer Knaur, 144 Seiten

 

Veranstaltungsort

Pfefferberg Theater / Schönhauser Allee 176 / 10119 Berlin / Telefon: 030. 51 56 66 8 66

Nina Grimm

Nina Grimm (c) Nicole Tie

 

 

 

Mo, 19. Okt 2026 – 20:00 Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

  Nina Grimm „Eine Löwenmama muss nicht zwitschern können. Erziehen ohne sich zu verbiegen“

Berliner Buchpremiere

 

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE  in Kooperation mit dem Beltz Verlag und der Thalia Buchhandlung
Billetts im Vorverkauf: 15,00– Euro + Gebühren
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten im Pfefferberg Theater und an den Theaterkassen
Billetts online: https://pfefferberg.billeto.net/basket/event/39/-1226892652

 

 

Bedürfnisorientierung ist in aller Munde – doch viele Eltern geraten im Alltag an ihre Grenzen. Familienpsychologin Nina Grimm macht Mut, diesen Erziehungsansatz individuell zu gestalten: Mit ihrem 5-Elterntypen-Modell zeigt sie konkrete Wege auf, wie unterschiedliche Elterntypen ihre Kinder gut begleiten können. Wilde Eltern dürfen dabei wild bleiben, kreative dürfen Routinen lockern und stille Eltern dürfen sich Raum für Rückzug nehmen. Authentisch zu bleiben, entlastet nicht nur die Eltern selbst, sondern ist auch ein wichtiger Baustein für eine starke Eltern-Kind-Bindung.

Verschiedene Eltern brauchen verschiedene Strategien, damit der Alltag gelingt

Der eigene individuelle Weg statt Erziehungsdogmen

Erziehen ohne Vergleiche und schlechtes Gewissen

Orientierung statt Perfektionsanspruch

Die Autorin referiert die zentralen Themen ihres Buches und durchleuchtet diese im Gespräch mit Überraschungsgästen.

Eine Löwenmama muss nicht zwitschern können“ erscheint am 22. Oktober 2026 im Beltz Verlag, 224 Seiten

 

Veranstaltungsort

Pfefferberg Theater / Schönhauser Allee 176 / 10119 Berlin / Telefon: 030. 51 56 66 8 66

Julia Franck 2026

Julia Franck (c) Thorsten Greve; (c) Marcus Höhn

 

 

 

Di, 22. Sept 2026 – 20:00 Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

  Julia Franck und Sabin Tambrea präsentieren „Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe. Rilkes letzte Geliebte“

Buchpremiere

 

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE  in Kooperation mit dem Pfaueninsel Verlag
Billetts im Vorverkauf: 20,00– Euro + Gebühren
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten im Pfefferberg Theater und an den Theaterkassen
Billetts online: https://pfefferberg.billeto.net/basket/event/39/821135133

 

 

Rilkes letzte Geliebte. Die Geschichte einer weiblichen Obsession

„Denn du scheinst und bist der Weg, der Weg ins Paradies …“

1920 begegnet die Malerin Baladine Klossowska dem Dichter Rainer Maira Rilke wieder. Sie, die geschiedene Mutter zweier halbwüchsiger Söhne – einer ist der Maler Balthus -, verliebt sich leidenschaftlich in ihn. Nach einer kurzen Amour fou geht Rilke immer mehr auf Abstand zu der Geliebten. Wo sie unbedingte Nähe und Gemeinschaft sucht und sich in der Liebe zu ihm verliert, braucht er Abstand und Ruhe, um schreiben zu können. Sie schreiben sich sehnsuchtsvolle Briefe, immer auf der Suche nach dem richtigen Maß von Nähe und Distanz. »Mouky«, nennt Rilke seine Freundin darin zärtlich. Ein Brief an sie wird der letzte sein, den er kurz vor seinem Tod schreibt …

Julia Franck nähert sich dieser letzten Geliebten Rilkes literarisch.

Julia Franck, geboren 1970 in Berlin, wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Schiller-Gedächtnispreis, dem Marie Luise Kaschnitz-Preis und dem Deutschen Buchpreis. Zwei ihrer Romane, „Lagerfeuer“ (unter dem Titel „Westen“) und Die Mittagsfrau“ wurden verfilmt. Ihre Romane sind in vierzig Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien von ihr „Welten auseinander“ (2021).

Sabin Tambrea, geboren in Târgu Mureș in Rumänien, ist einer der bekanntesten deutschen Theater- und Filmschauspieler. Er spielte unter anderem in der „Ku’Damm“-Serie, „Babylon Berlin“, „In einem Land, das es nicht mehr gibt“, „Die Herrlichkeit des Lebens“, „Deutsches Haus“ und „Heimweg“ mit. Zurzeit arbeitet er an der Verfilmung seines Debütromans „Nachtleben“ als Regisseur und Hauptdarsteller. 2024 erschien sein Buch „Vaterländer“.

Ich ertrinke in den Wassern meiner eigenen Liebe“, 176 Seiten, erscheint am 03.08.2026 im Pfaueninsel Verlag

 

Veranstaltungsort

Pfefferberg Theater / Schönhauser Allee 176 / 10119 Berlin / Telefon: 030. 51 56 66 8 66

Sabine Rennefanz 2026

Sabine Rennefanz (c) Sven Gatter

 

 

 

Mo, 21. Sept 2026 – 20:00 Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

  Sabine Rennefanz und Marlen Hobrack im Gespräch „Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration“

Buchpremiere der überarbeiteten und aktualisierten Neuausgabe. Lesung & Gesprä

 

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE  in Kooperation mit S. Fischer Verlage und der Thalia Buchhandlung
Billetts im Vorverkauf: 15,00– Euro + Gebühren
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten im Pfefferberg Theater und an den Theaterkassen
Billetts online: https://pfefferberg.billeto.net/basket/event/39/1650306355

 

 

Die stille Wut der Wendekinder | Überarbeitete Neuausgabe und ualisierte Neuausgabe mit neuem Vorwort. Ein Buch, das die entscheidenden Fragen stellt und sich heute wieder so aktuell liest wie zum erstmaligen Erscheinen.

»Ein Unbehagen, eine tiefe Verunsicherung, eine stille, unterschwellige Wut«, das sei das gemeinsame Erbe der letzten Kinder der DDR, so Sabine Rennefanz. Als die Mauer fiel, war sie 15 Jahre alt und gehörte damit zur gleichen Generation wie die Mörder des NSU. 2011, unter dem Eindruck der Bekennervideos von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe und angestoßen von den Vorurteilen in der Ost-West-Debatte, begibt Rennefanz sich auf eine nachdenkliche Suche nach Spuren, Mustern und Zusammenhängen, nach Heimat und nach der Identität ihrer Generation – den Eisenkindern.

Sabine Rennefanz, 1974 in Beeskow geboren, arbeitet als Journalistin u. a. für Der Spiegel, Tagesspiegel und Radio 1. Sie war langjährige Redakteurin der Berliner Zeitung und wurde für ihre Reportagen und Essays mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. 2013 erschien ihr Bestseller »Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration«. 2015 folgte der Roman »Die Mutter meiner Mutter«, 2019 »Mutter to go. Zwischen Baby und Beruf« und 2022 »Frauen und Kinder zuletzt. Wie Krisen gesellschaftliche Gerechtigkeit herausfordern«.

Marlen Hobrack, geboren 1986 in Bautzen, studierte Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften und arbeitete zunächst in einer Unternehmensberatung. Seit 2016 schreibt sie hauptberuflich u.a. für der Freitag, Zeit Online, Die Welt und Der Spiegel. In ihren beiden Sachbüchern Klassenbeste und Erbgut verhandelt sie das Leben ihrer Mutter und Fragen nach sozialer Herkunft und Gerechtigkeit. 2023 debütierte sie mit Schrödingers Grrrl als Romanautorin.

Eisenkinder“, 272 Seiten, erscheint am 26.08.2026, S. Fischer Verlage

 

Veranstaltungsort

Pfefferberg Theater / Schönhauser Allee 176 / 10119 Berlin / Telefon: 030. 51 56 66 8 66

Monika Maron 2027

Monika Maron (c) Jonas Maron

 

 

 

Mi, 20. Jan 2027 – 20:00 Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

  Monika Maron „Vier Minuten“

Berliner Buchpremiere

 

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE  in Kooperation mit dem Hoffmann und Campe Verlag und der Thalia Buchhandlung
Billetts im Vorverkauf: 16,00– Euro + Gebühren
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten im Pfefferberg Theater und an den Theaterkassen
Billetts online: https://pfefferberg.billeto.net/basket/event/39/-1770213808

 

 

Der neue Roman der großen Autorin über die letzten Fragen. Ein literarisches Ereignis!

An einem schönen Frühlingstag wird die Berliner Journalistin Lea Nowak von einem Auto erfasst. Ihr Herz steht still. Als es nach vier Minuten wieder schlägt, beginnt für Lea eine Zeit der radikalen Selbstbefragung. Was hat sie hierhergeführt – nach Berlin, in den Journalismus, in ihre Beziehungen, in die Rolle als Mutter? Waren es bewusste Entscheidungen, unvorhersehbare Fügungen oder reine Zufälle? Oder folgt ein Leben einer inneren Logik, die sich erst im Rückblick erkennen lässt? Mit glasklarem Blick erzählt Monika Maron von der Suche nach Antworten auf Fragen nach Sinn und Schicksal und ergründet vermeintliche biografische Gewissheiten. Ihr Roman Vier Minuten ist leuchtende, große, bleibende Literatur.

Monika Maron, geboren 1941 in Berlin, ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Sie wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentliche zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Zuletzt erschien der Roman „Das Haus“ (2023) und die Erzählung „Die Katze“ (2024).

Vier Minuten“ erscheint am 2.9.2026 im Hoffmann und Campe Verlag, 250 Seiten

 

Veranstaltungsort

Pfefferberg Theater / Schönhauser Allee 176 / 10119 Berlin / Telefon: 030. 51 56 66 8 66

Ewald Arenz 2027

Ewald Arenz (c) Monika Höfler

 

 

 

Fr, 08. Jan 2027 – 20:00 Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

  Ewald Arenz „Fünf, Sechs, Sieben, Acht“

Berliner Buchpremiere

 

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE  in Kooperation mit dem Dumont Buchverlag und der Thalia Buchhandlung
Billetts im Vorverkauf: 20,00– Euro + Gebühren
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten im Pfefferberg Theater und an den Theaterkassen
Billetts online: https://pfefferberg.billeto.net/basket/event/39/395274846

 

 

Ein Roman, an dem keiner vorbeikommt – so wie an der Liebe, dem Verlust und dem Alter

Keiner schreibt über die Licht- und Schattenseiten des Lebens so wie Ewald Arenz: liebevoll, leidenschaftlich und klug

Anton, 60 Jahre alt, ist Stepptänzer. Ja, er ist nicht mehr so schnell wie früher, aber mit seiner Erfahrung und Ausdruckskraft tanzt er – noch – allen davon. Wer sollte ihm also die Stelle als Choreograf an einer Theaterbühne streitig machen? Doch die neue Intendantin sieht das anders – und engagiert ausgerechnet Emma, Antons Tochter. Anton ist verletzt, wütend, traurig und zugleich stolz auf seine Tochter. Zeigen kann er ihr das nicht.

Die Absage spült etwas in ihm hoch, das er nicht länger verdrängen kann: das Gefühl des Älterwerdens. Plötzlich spürt er die eigene Endlichkeit und fragt sich, ob er sein Leben richtig gelebt hat. Eine Frage, die ihn wieder an eine alte große Liebe denken lässt. Jo war damals einfach spurlos verschwunden. Hätte er mit ihr ein besseres Leben gelebt?

Es ist Emma, die auf Jos Spur stößt. Mit ihr reist er nach Irland. Alte Konflikte zwischen Vater und Tochter brechen wieder auf. Für Anton wird es eine Reise zu sich selbst und er begreift: Zu Ende ist es erst, wenn es zu Ende ist. Bis dahin will das Leben gelebt werden.

Ewald Arenz, 1965 in Nürnberg geboren, hat englische und amerikanische Literatur und Geschichte studiert. Er arbeitet als Lehrer an einem Gymnasium in Nürnberg. Seine Romane und Theaterstücke sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Mit ›Alte Sorten‹ (DuMont 2019) stand er auf der Liste »Lieblingsbuch der Unabhängigen« 2019 und sowohl als Hardcover wie als Taschenbuch auf den Spiegel-Bestsellerlisten. Sein Roman ›Der große Sommer‹ (DuMont 2021) war 2021 »Lieblingsbuch der Unabhängigen«. Dieser wie alle weiteren Romane standen ebenfalls wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Zuletzt erschien im Hardcover ›Katzentage‹.

Fünf, Sechs, Sieben, Acht“, 256 Seiten, erscheint am 16. Juni 2026 im Dumont Buchverlag

 

Veranstaltungsort

Pfefferberg Theater / Schönhauser Allee 176 / 10119 Berlin / Telefon: 030. 51 56 66 8 66

Lisa Vogel

Lisa Vogel (c) Tim Liss; Anke Neckar (c) Fee Schreiber

 

 

 

Mo, 23. Nov 2026 – 20:00 Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

  Susanne Mierau „Liebeserklärung an chaotische Frauen. Über die Freiheit unordentlich zu sein“

Buchpremiere

 

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE  in Kooperation mit dem Goldmann Verlag und der Thalia Buchhandlung
Billetts im Vorverkauf: 17,00– Euro + Gebühren
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten im Pfefferberg Theater und an den Theaterkassen
Billetts online: https://pfefferberg.billeto.net/basket/event/39/69791728

 

 

Verpeilt, vergesslich, fantastisch – warum Chaos eine Quelle von Kreativität und Resilienz ist

Chaotische Frauen gelten schnell als »zu viel« – zu laut, zu verplant, zu unordentlich. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an genau dieses Zuviel: humorvoll, ehrlich und empowernd.

Lisa Vogel verbindet persönliche ADHS-Erfahrungen mit feministischer Kritik an Perfektionszwang, feiert die Schönheit des Unfertigen und zeigt, wie Chaos zur Stärke werden kann. Mit popkulturellen Referenzen, Beziehungshacks und spielerischen, undogmatischen Tipps bietet ihr Buch praktische Ansätze für ein Leben jenseits von To-do-Listen – für alle, die sich jemals »zu viel« gefühlt haben, und die Menschen, die sie lieben.

Ein Buch, das Mut macht, das Unperfekte zu feiern!

Lisa Vogel ist SPIEGEL-Bestseller-Autorin und Influencerin, die sich intensiv mit den Themen Mental Health und ADHS bei Erwachsenen auseinandersetzt. Mit ihrer Diagnose im Alter von 27 Jahren begann sie, ihre persönlichen Erfahrungen und ihr Wissen über ADHS zu teilen, um anderen Betroffenen zu helfen und das Bewusstsein für diese Thematik zu schärfen. Auf ihrem Instagram-Kanal @the.unnormal.brain erreicht sie über 117.000 Follower*innen. Dort teilt sie regelmäßig Inhalte rund um mentale Gesundheit, ADHS und den Alltag mit dieser Diagnose. Ihr Engagement und ihre authentische Art haben ihr eine treue Anhängerschaft eingebracht.

Anke Neckar ist Autorin, Creatorin, Bloggerin – und Mutter von zwei fast pausenlos bezaubernden, nur gelegentlich nervenaufreibenden Kindern. Seit 2015 schreibt sie in ihrem Blog LÄCHELN UND WINKEN mit Humor, Ehrlichkeit und ohne Filter über das große Abenteuer Familie. Parallel versorgt sie ihre stetig wachsende Social Media Community auf Instagram, Facebook, TikTok und YouTube mit Storys aus ihrem Alltag, nicht ganz ernst gemeinten Tutorials und Produkttests.

Liebeserklärung an chaotische Frauen“, 224 Seiten, erscheint am 18.11.2026 im Goldmann Verlag

 

Veranstaltungsort

Pfefferberg Theater / Schönhauser Allee 176 / 10119 Berlin / Telefon: 030. 51 56 66 8 66

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