Annette Dittert

Annette Dittert (c) Karolina Heller; Ingo Zamperoni (c) Jennifer Fey

 

 

 

Mi, 13. Mai 2026 – 20:00 Literatur LIVE im Delphi Filmpalast

   Annette Dittert und Ingo Zamperoni im Gespräch „Dear Britain“

Buchpremiere. Lesung & Gespräch

  

Eine Veranstaltung  in Kooperation mit dem DuMont Buchverlag, der Thalia Buchhandlung und dem Delphi Filmpalast
Billetts im Vorverkauf: 20,00– Euro + Gebühren
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten im Delphi Filmpalast
Online: https://www.yorck.de/specials/lesung-and-gesprach-annette-dittert-und-ingo-zamperoni-dear-britain

 

 

 

Aus dem Leben der ARD-Korrespondentin auf der Brexit-Insel.

Annette Dittert präsentiert im Gespräch mit Ingo Zamperoni „Dear Britain. Auf der Suche nach der Seele Großbritanniens“

Als Annette Dittert am 31. Januar 2020 um Mitternacht vor der Downing Street stand, um live in den ARD-Tagesthemen darüber zu berichten, dass der Brexit in dieser Nacht nun endgültig vollzogen sei, schossen ihr kurz vor der Schalte plötzlich Tränen in die Augen. Längst war London ihr Zuhause geworden. Jetzt war der Bruch mit der EU nicht mehr umkehrbar. Für sie und viele Briten, die bis zum Schluss noch auf einen anderen Ausgang gehofft hatten, ein bedrückender Tag.

Zehn Jahre später fragt sich Annette Dittert, was aus dem Land geworden ist. Sie nimmt uns mit auf eine Reise über die Insel: Wir besuchen die Royal Albert Hall und das House of Lords, schwimmen mit der Frauengruppe »Blue Tits« im Meer an der Ostküste der Insel, plaudern mit Schotten, Priestern und Earls. Und sind bei der Autorin auf ihrem Narrowboat Emilia zu Gast, einem kleinen bunten Boot aus Stahl am Regent’s Canal, mitten im Zentrum Londons. So entsteht ein facettenreiches Bild der eigenwillig-charmanten Briten, deren prekäre wirtschaftliche und soziale Situation – nicht nur infolge des EU-Austritts – im Alltag spürbar ist und die doch stets Haltung bewahren.

ANNETTE DITTERT war von 2008 bis Ende 2025 Auslandskorrespondentin der ARD. Sie ist leidenschaftliche Journalistin, Reporterin und Filmemacherin. Einem breiten Publikum bekannt wurde sie als Studioleiterin und Korrespondentin in Warschau, später in New York und London. Für ihre Filme erhielt Annette Dittert zwei Grimme-Preise (und den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis.) Für ihre Berichterstattung zum Brexit wurde sie 2019 als Politikjournalistin des Jahres ausgezeichnet. Sie lebt in London auf ihrem Hausboot Emilia.

Dear Britain“ erscheint am 12. Mai im DuMont Buchverlag, 256 Seiten

 

Veranstaltungsort

Delphi Filmpalast / Kantstr. 12a / 10623 Berlin / Charlottenburg

Luisa Neubauer und Saša Stanišić

Luisa Neubauer (c) Lena Faye / Saša Stanišić (c) Magnus Terhorst

 

 

 

Di, 24. März 2026 – 20:00 Literatur LIVE im Delphi Filmpalast

   Luisa Neubauer und Saša Stanišic  „Mut zum Machen, Mut zum Mutig-Sein“

Berliner Buchpremiere. Lesung & Gespräch. Moderation: Thembi Wolf

  

Eine Veranstaltung  in Kooperation mit dem Luchterhand Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Delphi Filmpalast
Billetts im Vorverkauf: 30,00– Euro + Gebühren
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten im Delphi Filmpalast
Online: https://www.yorck.de/specials/lesung-and-gesprach-luisa-neubauer-und-sasa-stanisic

 

 

 

Gemeinsam laden Neubauer und Stanišić zu einem Abend der Ideen ein, an dem der Krise mit Entschlossenheit und Fantasie begegnet wird, mit Witz und Empathie.

Luisa Neubauer bringt mit „Was wäre, wenn wir mutig sind?“ eine neue Tonlage in die Klimadebatte: hoffnungsvoll und radikal zuversichtlich. Sie beschreibt, was die Klimabewegung bereits erreicht hat und was noch ansteht, sie zeigt, dass Humor ein politisches Werkzeug ist und Handeln niemals utopisch.

Saša Stanišić stellt dazu seine Ermutigungen vor: Texte aus seinem neuen Buch Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird“ über die verletzliche Verantwortung, den Mut zu haben, Menschlichkeit gegen die Härten der Welt zu setzen.

Saša StanišićMein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird“, erschien am 29.10.2025 im Luchterhand Verlag, 160 Seiten

Luisa Neubauer „Was wäre, wenn wir mutig sind?“, erschien am 28.01.2025 im Rowohlt Verlag, 144 Seiten

 

Veranstaltungsort

Delphi Filmpalast / Kantstr. 12a / 10623 Berlin / Charlottenburg

Daniel Cohn-Bendit & Robert Habeck

 

 

 

So, 08. März 2026 – 20:00 Literatur LIVE im Delphi Filmpalast

   Daniel Cohn-Bendit und Robert Habeck im Gespräch „Erinnerungen eines Vaterlandslosen“

Buchpremiere

  

Eine Veranstaltung  in Kooperation mit dem Verlagshaus Jacoby & Stuart, der Thalia Buchhandlung und dem Delphi Filmpalast
Billetts im Vorverkauf: 22,50– Euro + Gebühren
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten im Delphi Filmpalast
Online: https://www.yorck.de/specials/buchpremiere-mit-daniel-cohn-bendit-und-robert-habeck

 

 

 

Einer der prägendsten europäischen Politiker der letzten Jahrzehnte: Daniel Cohn-Bendit präsentiert im Gespräch mit Robert Habeck sein Buch „Erinnerungen eines Vaterlandslosen“

Angefangen mit der Geburt in Südfrankreich und der Kindheit in Paris und Frankfurt, geprägt von der Flucht und dem Exil der Eltern und der Suche nach Zugehörigkeit, schildert Cohn-Bendit sein bewegtes Leben – von der Odenwaldschule über den Mai ’68 in Paris, während dessen er im Zentrum internationaler Aufmerksamkeit stand, bis zu seiner Arbeit am Aufbau der Partei Die Grünen in Deutschland sowie seinen Jahren im Europäischen Parlament – mit erstaunlicher Offenheit. Van Renterghem als Gegenüber regt ihn zu kritischem Nachdenken und Abwägen an. Der einstige »rote Dany« erscheint nicht als Held, sondern als reflektierter Europäer, der sich mit familiären Traumata, politischen Konflikten und lebensgeschichtlichen Brüchen auseinandersetzt.

»Ob man ihm zustimmt oder nicht – Dany Cohn-Bendit hat immer Haltung gezeigt.« DIE ZEIT

»Cohn-Bendit war einer der leidenschaftlichsten Europäer seiner Generation. Politik bleibt seine Leidenschaft.« FAZ

»Cohn-Bendit ist das personifizierte Europa.« Le Monde

»Cohn-Bendit gibt einen intensiven Einblick in das mediale und persönliche Leben eines deutsch-französischen Politikers, wie ihn Europa in den vergangenen knapp 50 Jahren selten erlebt hat – ohne jede narzisstische Geste, sondern mit dem Blick eines Mannes, der sich darüber verständigen will, warum er geworden ist wie er ist. Eine vorbildliche Haltung für einen Autobiografen.« Rainer Erd

Daniel Cohn-Bendit, geb. 1945, wurde zur Ikone des französischen Mai 1968 und prägte die 70er-Jahre als anti-autoritäre Autorität. Statt Berufsrevolutionär zu werden, arbeitete er u.a. als Buchhändler und war Herausgeber des Sponti-Magazins Pflasterstrand. Später trat er als Realo-Anführer bei den Grünen in Erscheinung, war ab 1990 Frankfurter Stadtrat für multikulturelle Angelegenheiten und saß anschließend zwanzig Jahre lang im Europaparlament. Heute ist er als Dokumentarfilmer, Debattenredner und Kommentator des Zeitgeschehens in französischen wie deutschen Medien aktiv. Zuletzt ausgezeichnet mit dem Prix de l’Académie de Berlin 2025.

Erinnerungen eines Vaterlandslosen“ Daniel Cohn-Bendit mit der französischen Journalisten Marion Van Renterghem, übersetzt von Petra Willim, erscheint am 01. März 2026 im Verlagshaus Jacoby & Stuart, 240 Seiten

 

Veranstaltungsort

Delphi Filmpalast / Kantstr. 12a / 10623 Berlin / Charlottenburg

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