So, 08. März 2026 – 20:00 Literatur LIVE im Delphi Filmpalast

   Daniel Cohn-Bendit und Robert Habeck im Gespräch „Erinnerungen eines Vaterlandslosen“

Buchpremiere

  

Eine Veranstaltung  in Kooperation mit dem Verlagshaus Jacoby & Stuart, der Thalia Buchhandlung und dem Delphi Filmpalast
Billetts im Vorverkauf: 22,50– Euro + Gebühren
Beginn 20:00, Einlass ab 19:30
Karten im Delphi Filmpalast
Online: https://www.yorck.de/specials/buchpremiere-mit-daniel-cohn-bendit-und-robert-habeck

 

 

 

Einer der prägendsten europäischen Politiker der letzten Jahrzehnte: Daniel Cohn-Bendit präsentiert im Gespräch mit Robert Habeck sein Buch „Erinnerungen eines Vaterlandslosen“

Angefangen mit der Geburt in Südfrankreich und der Kindheit in Paris und Frankfurt, geprägt von der Flucht und dem Exil der Eltern und der Suche nach Zugehörigkeit, schildert Cohn-Bendit sein bewegtes Leben – von der Odenwaldschule über den Mai ’68 in Paris, während dessen er im Zentrum internationaler Aufmerksamkeit stand, bis zu seiner Arbeit am Aufbau der Partei Die Grünen in Deutschland sowie seinen Jahren im Europäischen Parlament – mit erstaunlicher Offenheit. Van Renterghem als Gegenüber regt ihn zu kritischem Nachdenken und Abwägen an. Der einstige »rote Dany« erscheint nicht als Held, sondern als reflektierter Europäer, der sich mit familiären Traumata, politischen Konflikten und lebensgeschichtlichen Brüchen auseinandersetzt.

»Ob man ihm zustimmt oder nicht – Dany Cohn-Bendit hat immer Haltung gezeigt.« DIE ZEIT

»Cohn-Bendit war einer der leidenschaftlichsten Europäer seiner Generation. Politik bleibt seine Leidenschaft.« FAZ

»Cohn-Bendit ist das personifizierte Europa.« Le Monde

»Cohn-Bendit gibt einen intensiven Einblick in das mediale und persönliche Leben eines deutsch-französischen Politikers, wie ihn Europa in den vergangenen knapp 50 Jahren selten erlebt hat – ohne jede narzisstische Geste, sondern mit dem Blick eines Mannes, der sich darüber verständigen will, warum er geworden ist wie er ist. Eine vorbildliche Haltung für einen Autobiografen.« Rainer Erd

Daniel Cohn-Bendit, geb. 1945, wurde zur Ikone des französischen Mai 1968 und prägte die 70er-Jahre als anti-autoritäre Autorität. Statt Berufsrevolutionär zu werden, arbeitete er u.a. als Buchhändler und war Herausgeber des Sponti-Magazins Pflasterstrand. Später trat er als Realo-Anführer bei den Grünen in Erscheinung, war ab 1990 Frankfurter Stadtrat für multikulturelle Angelegenheiten und saß anschließend zwanzig Jahre lang im Europaparlament. Heute ist er als Dokumentarfilmer, Debattenredner und Kommentator des Zeitgeschehens in französischen wie deutschen Medien aktiv. Zuletzt ausgezeichnet mit dem Prix de l’Académie de Berlin 2025.

Erinnerungen eines Vaterlandslosen“ Daniel Cohn-Bendit mit der französischen Journalisten Marion Van Renterghem, übersetzt von Petra Willim, erscheint am 01. März 2026 im Verlagshaus Jacoby & Stuart, 240 Seiten

 

Veranstaltungsort

Delphi Filmpalast / Kantstr. 12a / 10623 Berlin / Charlottenburg

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