Eilenberger Wolfram @ Annette Hauschild

 

Montag, 09. November 2020 – 20:00 Literatur LIVE im Pfefferberg Theater

   Wolfram Eilenberger „Feuer der Freiheit“

Berliner Buchpremiere. Moderation: Doris Akrap

  

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Klett-Cotta Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater
Billetts im Vorverkauf: 12,00– Euro + Gebühren / Abendkasse: 14,00– Euro
Beginn 20:00, Einlass ab 18:30
Karten demnächst im Pfefferberg Theater, auf pfefferberg.de  und an vielen Vorverkaufskassen
 Karten online:

 

Nach dem Weltbestseller »Zeit der Zauberer« – das neue Buch von Wolfram Eilenberger

Das abenteuerliche Leben vier außergewöhnlicher Frauen, die in finsterer Zeit für unsere Freiheit kämpften. Wie vier Philosophinnen in einem dunklen Jahrzehnt eine neue Welt entwarfen

Simone de Beauvoir, Hannah Arendt, Simone Weil und Ayn Rand: Mit großer Erzählkunst schildert Wolfram Eilenberger die dramatischen Lebenswege der einflussreichsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts. Inmitten der Wirren des Zweiten Weltkrieges legen sie als Flüchtlinge und Widerstandskämpferinnen, Verfemte und Erleuchtete das Fundament für eine wahrhaft freie, emanzipierte Gesellschaft.

Die Jahre 1933 bis 1943 markieren das schwärzeste Kapitel der europäischen Moderne. Im Angesicht der Katastrophe entwickeln vier Philosophinnen, Simone de Beauvoir, Simone Weil, Ayn Rand und Hannah Arendt, ihre visionären Ideen: zum Verhältnis von Individuum und Gesellschaft, von Mann und Frau, von Sex und Gender, von Freiheit und Totalitarismus, von Gott und Mensch. Ihr abenteuerlicher Weg führt sie von Stalins Leningrad bis nach Hollywood, von Hitlers Berlin und dem besetzten Paris bis nach New York; vor allem aber zu revolutionären Gedanken, ohne die unsere Gegenwart – und Zukunft – nicht dieselbe wäre. Ihre Existenzen – als Geflüchtete, Aktivistinnen, Widerstandskämpferinnen – erweisen sich dabei als gelebte Philosophie und legen eindrucksvoll Zeugnis von der befreienden Kraft des Denkens ab.
Ein grandioses Buch über vier globale Ikonen, die am Abgrund des 20. Jahrhunderts beispielhaft und mit bis heute weltweiter Wirkung verkörperten, was es heißt, ein wahrhaft freies Leben zu führen.

Simone de Beauvoir (1908–1986) Mit ihrem Werk »Das andere Geschlecht« (1949) wurde die Schriftstellerin und Philosophin zur globalen Leitgestalt des Feminismus und Ikone eines wahrhaft emanzipierten Daseins. Gemeinsam mit ihrem lebenslangen Partner Jean-Paul Sartre ist Beauvoir ferner eine Gründungsfigur des französischen Existentialismus, dessen Freiheitsverständnis sie bereits in den 1930er Jahren maßgeblich prägte.

Ayn Rand (1905–1982) Als Alissa Rosenbaum in St. Petersburg geboren, zählt die 1926 in die USA emigrierte Philosophin und Schriftstellerin zu den einflussreichsten politischen Stimmen des 20. Jahrhunderts. Insbesondere mit ihren Romanen »The Fountainhead« (dt. »Die Quelle«) und »Atlas Shrugged« (dt. »Der Streik«) wurde sie ab den 1940er Jahren zu einer Kultgestalt, deren Werke allein in den USA eine Gesamtauflage von über zwanzig Millionen erreichten. Mit ihrem radikal freiheitsbetonten und elitär-individualistischen Ansatz gilt sie als eine der Gründungsfiguren der libertären Bewegung und Vordenkerin heutiger Silicon-Valley-Eliten.

Hannah Arendt (1906–1975) Mit ihrem Werk zu den »Ursprüngen des Totalitarismus« erlangte die Philosophin in den 1950er Jahren Weltruhm. Aufgewachsen in Königsberg, studierte sie in den 1920er Jahren bei Martin Heidegger und Karl Jaspers, floh als Jüdin 1933 von Berlin nach Paris und emigrierte 1941 schließlich nach New York. Von dort entfaltete Arendt ein publizistisches Wirken, das die politische Theorie wie Philosophie bis heute tief prägt.

Simone Weil (1909–1943) In den Worten Albert Camus’ war die Philosophin Simone Weil »der einzig wirklich große Geist unserer Zeit«. Weil studierte gemeinsam mit Simone de Beauvoir und war in den 1930er Jahren vor allem als Publizistin und Gewerkschaftsaktivistin tätig. Ihr monumentales Werk zeichnet sich durch eine vehemente Kritik totalitärer Strukturen sowie durch große spirituelle Ernsthaftigkeit aus. Während des Zweiten Weltkriegs war Weil in der Flüchtlingshilfe und dem Widerstand des »Freien Frankreichs« unter Charles de Gaulle aktiv. Sie starb 1943 in England den Hungertod.

Wolfram Eilenberger, geboren 1972, war langjähriger Chefredakteur des »Philosophie Magazins«, ist »Zeit«-Kolumnist, moderiert die »Sternstunden der Philosophie« im Schweizer Fernsehen und ist Programmleiter der »phil. cologne«. Er hat mehrere populärphilosophische Sachbücher geschrieben. Sein Buch »Zeit der Zauberer« stand monatelang auf der »Spiegel«-Bestsellerliste und wurde 2018 mit dem »Bayerischen Buchpreis« ausgezeichnet.

Feuer der Freiheit“ erscheint am 19.09. 2020 im Klett-Cotta Verlag, ca 400 Seiten

 

Veranstaltungsort

Pfefferberg Theater

Schönhauser Alle 176
10119 Berlin

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